Jahresrückblick 2025

Mein Blog schließt Ende 2025 sein viertes Jahr ab.
Was 2022 als kleines Abenteuer gestartet ist, hat sich Schritt für Schritt entwickelt und Fahrt aufgenommen. In dieser Zeit sind insgesamt 81 Blogartikel entstanden – und zugleich habe ich das zweite Jahr meiner Vollselbstständigkeit abgeschlossen.




Wenn ich auf 2025 zurückschaue, dann war es ein Jahr der Veränderung: still, fordernd, manchmal zäh und im Nachhinein auch klärend. Nicht dramatisch, nicht mit radikalen Brüchen. Sondern mit vielen inneren Prozessen, die parallel zum Alltag, zum Business und zu laufenden Mandaten stattgefunden haben.

Weiterbildung, Technik, Struktur, Sichtbarkeit – alles war in Bewegung. Nicht nacheinander, sondern gleichzeitig.

Einige Ziele habe ich nicht erreicht. Andere haben sich unterwegs verändert. Dafür sind neue Fragen entstanden, neue Perspektiven und viele kleine Verschiebungen, die man erst später erkennt.




Dieser Jahresrückblick ist deshalb ein Sortieren. Ein Innehalten.
Ein Blick darauf, was herausfordernd war, was gut gelaufen ist, was ich gelernt habe – und was ich mitnehme.

Ich schreibe ihn vor allem für mich.
Aber auch für Dich, wenn Du selbstständig bist, Verantwortung trägst und merkst, dass Entwicklung nicht immer leicht aussieht.

Deshalb ist dieser Rückblick ein ehrlicher Blick zurück – ohne etwas schönzureden. Denn natürlich gab es auch richtig tolle Momente, Erlebnisse und Erfahrungen!




Vielleicht findest du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht nimmst du dir nur einen Satz mit. Oder liest ihn einfach “nur” so.




Was 2025 herausfordernd war – und warum

  • Lernen am Limit – und warum es trotzdem wichtig war

2025 war für mich ein Jahr der Weiterbildungen – und damit zugleich eine der größten Herausforderungen.

Ich habe unter anderem die NLP-Ausbildung gemacht. Keine Fortbildung, die man „nebenbei“ absolviert. Sie war intensiv, fordernd und hat viel Energie gebunden. Weniger im Außen, mehr im Inneren. Viel Selbstreflexion. Nicht laut. Leise. Mit Nachhall im Alltag und damit immer präsent.

Was dabei oft unterschätzt wird: Lernen kostet nicht nur Zeit, sondern vor allem Energie.

Diese Weiterbildungen liefen parallel zum laufenden Business. Neue fachliche Themen, strukturelle Fragen, Prozessüberlegungen – all das fand gleichzeitig statt.

Die Erkenntnis daraus: Diese Art des Lernens zahlt sich nicht sofort aus. Aber sie verändert die Qualität der Arbeit und den eigenen Weg. Nachhaltig.




  • Technik, die tragen sollte – und es nicht immer tat

Ein weiteres großes und forderndes Thema 2025 war Technik und Software.
Ich bin dabei immer wieder an eigene Grenzen gestoßen. Dabei wurde mir sehr deutlich: Technik muss nicht nur fachlich korrekt sein. Sie muss mich als Anwenderin unterstützen. Sie darf mir nicht mehr Energie nehmen, als sie mir zurückgibt. Und sie sollte mich nicht mental oder emotional blockieren.

Nicht alles, was Branchenstandard ist, passt automatisch zu mir, meiner Struktur und meiner Arbeitsweise. Das zu erkennen und mir bewusst Zeit für Alternativen zu nehmen, ist ein wichtiger Schritt.




  • Ordnung finden im laufenden Betrieb

Auch meine eigenen Prozesse haben mich 2025 begleitet. Online-Beratungen, Buchungsprozesse, Nachbereitungen. 2025 war ein Jahr des Sammelns von Erfahrungen, Erkenntnissen und Ideen.

Inzwischen funktioniert davon vieles richtig gut. Jetzt geht es darum bestehende Prozesse zu optimieren. Mehr Standardisierung und mehr Automatisierung – nicht um unpersönlicher zu werden, sondern im Gegenteil: um Dinge zu vereinfachen und meine Energie gezielter dort einzusetzen, wo sie den größten Mehrwert hat – in meinen Angeboten und in der Beratung selbst.



Was ist 2025 richtig gut gelaufen?

Ein Punkt, der mich durch 2025 begleitet hat, war die Zusammenarbeit mit Teresa.
Unsere Kooperation haben wir fortgesetzt - und gute Zusammenarbeit ist nichts Selbstverständliches. Schon gar nicht, wenn sie sowohl fachlich als auch menschlich trägt. Wir lernen voneinander, ergänzen uns und unterstützen uns gegenseitig. Dass das von Anfang an so funktioniert hat, dafür bin ich sehr dankbar.

Ein echter Wendepunkt im Jahr war meine Entscheidung für Sichtbarkeit auf LinkedIn im Juni.
Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, „nach Algorithmus“ zu spielen oder Strategien abzuarbeiten. Stattdessen habe ich einfach angefangen. Geschrieben, kommentiert, geteilt. Nicht perfekt. Ehrlich. Und es bewegte sich etwas…. in Gesprächen und im Austausch.
Der Netzwerkaufbau auf LinkedIn hat sich für mich vor allem über Qualität statt Quantität definiert. Daraus sind wertvolle Kontakte, Austauschformate und auch persönliche Begegnungen entstanden – unter anderem rund um die TaxArena in Hamburg.





Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?

2025 hat mir vor allem noch einmal folgende Lektionen gezeigt:

Nicht jedes Angebot, ist auch sinnvoll.
Möglichkeiten gab es viele – aber Fokus entscheidet. Nicht nur über Ergebnisse, sondern auch über Energie.

Leichtigkeit steht nicht am Anfang, sondern einer Lernkurve folgt.
Leichtigkeit kommt nicht durch Planung allein, sondern durch Tun. Nach dem Lernen. Nach dem Ausprobieren. Und vor allem nach dem Moment, in dem man den Weg wirklich anfängt zu gehen – auch dann, wenn er sich holprig anfühlt.

Daher ist eine der wichtigsten Lektionen: Dranbleiben.
Nicht hektisch nachjustieren. Nicht alles sofort infrage stellen.
Sondern beobachten, justieren, weitergehen. Auch wenn es kleine Schritte sind oder sich eher wie “kriechen” anfühlt. Weiter machen und sein Bestes geben.

Leichtigkeit entsteht oft erst im Rückblick.





Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?

Wenn ich auf 2025 zurückblicke, bin ich für vieles dankbar.
Vor allem für Kund:innen, die mitdenken und Verantwortung übernehmen. Für Gespräche, die wertschätzend und auf Augenhöhe waren – im Netzwerk, im Austausch, im gemeinsamen Nachdenken - und so alle Beteiligten daraus etwas mitnehmen.

Ich bin dankbar für Lernprozesse, die nicht bequem waren. Daran lernt man am meisten, nicht wahr?
Für Erfahrungen, die Zeit und Energie gekostet haben – und mich trotzdem weitergebracht haben.

Und ganz besonders bin ich dankbar für die Klarheit darüber, was ich nicht mehr möchte.
Denn diese Klarheit kommt selten zuerst. Oft erkennt man den eigenen Weg über Umwege. Über Abgrenzung. Über das bewusste Nein. Das braucht Geduld – und Vertrauen in den eigenen Prozess.





Was habe ich 2025 über mich selbst gelernt?

If it’s not a “Hell yes!” - it is a NO!



Mir ist im vergangenen wieder bewusst geworden, wie oft man Dinge macht, obwohl man innerlich nicht überzeugt ist.
Weil man gefallen möchte.
Weil man dazugehören will.
Oder weil ein Nein sich im Moment schwerer anfühlt als ein Ja.

Ja – das ist menschlich.

Ja – das passiert auch mir immer wieder.

So habe ich 2025 genauer hingeschaut. Bei Mandaten, bei Aufgaben, bei Tools, bei Prozessen.
Bei Entscheidungen, die sich im Außen logisch anfühlten, im Inneren aber Kraft gekostet haben.


Was ich also für das neue Jahr mitnehme und bewusster entscheiden will:
Wenn es sich innerlich nicht wie ein klares Ja anfühlt, darf es ein Nein sein.

Und was mir dabei hilft, ist meine innere Klarheit.



5 Dinge, die ich zum ersten Mal gemacht oder erlebt habe

  1. NLP-Practitioner Ausbildung

    Ich habe meine NLP-Practitioner-Ausbildung in der Türkei abgeschlossen – intensiv, fordernd und nachhaltig wirksam. Plus 2 Wochen krank im Nachhinein. Kein Zufall, wenn das eigene System gefordert wird.



  2. Irland-Reise

    Ich war in eine Woche in Irland, in Dublin und Belfast, habe das Titanic Museum besucht – und natürlich Geocaching betrieben, inklusive fünf neuer Souvenirs für fünf Regionen.😍


  3. TaxArena Hamburg:

    Ich war im November auf der TaxArena in Hamburg – fachlich interessant und vielseitige Aussteller, aber auch wertvoll im persönlichen Austausch.



  4. Sichtbarkeit

    Ich habe Sichtbarkeit konsequent verfolgt – und dabei mir treu zu sein nach dem Motto: „Ich zeige mich so, wie ich bin.“ Wieviel zeigt man von sich - beruflich und privat? Was und wie schreibe ich etwas… Das war nicht immer leicht, aber es wurde mit der Zeit ein bisschen leichter. Social Media ist harte Arbeit und zeitintensiv.



  5. Abenteuer 2026:

    Und ich habe ein Geocaching-Abenteuer für 2026 gebucht: Es geht in 5 der Stan-Länder entlang der Seidenstraße: Turkmenistan, Tadschikistan, Usbekistan, Kasachstan und Kirgistan. Mit dabei: eine Übernachtung am Door to hell. Dass das wahnsinnig cool wird, weiß ich jetzt schon. 😎





Worauf ich 2025 stolz bin - und welche Entscheidungen dahinterstehen

Wenn ich auf 2025 schaue, bin ich vor allem auf Folgendes stolz:

  • weitere Klarheit in meiner Positionierung – und auf die Entscheidung, diesen Weg 2026 noch konsequenter zu verfolgen.



  • nicht alles gleichzeitig zu wollen.
    Nicht jedem Impuls zu folgen. Nicht jede Idee sofort umzusetzen. Sondern bewusst auszuwählen, was wirklich zu mir, meiner Arbeit und meiner Energie passt.



  • Dinge mal anders zu machen.
    Dazu gehört auch der Mut, Dinge zu hinterfragen, die man „halt so macht“. Entscheidungen zu treffen, die vielleicht nicht dem Standard entsprechen. Andere Themen zu setzen. Eine andere Sprache zu wählen.

    Und keinen staubigen Newsletter zu schreiben – nur weil man meint, bei Steuern müsse es so sein.



  • die Entscheidung, ab 2026 Lexware Office für meine eigene Buchhaltung zu nutzen.
    Ich habe mich bewusst für einen Perspektivwechsel entschieden: vom Berater zur Nutzerin.
    Um näher an der Denkweise zu sein, an den Fragen, an den Hürden. Und um Beratung noch besser aus eigenem Erleben heraus gestalten zu können.




Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?

Was ich bewusst nicht mit in 2026 nehme, ist Kraftlosigkeit am Jahresende.
Ich weiß, dass ich diszipliniert bin und viel tragen kann. Aber ich habe für mich vor längerem gelernt, Energie als Führungsgröße ernst zu nehmen.

Nicht nur durchzuhalten, sondern immer wieder zu prüfen:
Was geht?
Was tut mir gut?
Und was lasse ich lieber?

Diese Fragen begleiten mich seit meinem Burnout und helfen mir, in Balance zu bleiben und mich immer wieder zu hinterfragen.

2025 war ein herausforderndes Jahr – eines, in dem ich genau das wieder stärker tun durfte.

So gehe ich frisch und bewusster in das neue Jahr und ja, auch wieder mit mehr Energie.




Mein Jahr 2025 in Zahlen

  • Veröffentlichte Blogartikel: 6 (Vorjahr: 1)

    Weniger Blogartikel als geplant, dafür bewusst an der Regelmäßigkeit meines Newsletters und meiner LinkedIn-Beiträge gearbeitet.




  • Besucherzahlen meiner Webseite: 8.224

    Durch den Relaunch meiner Website im August 2024 gibt es hierfür keinen Vorjahresvergleich.




  • Instagram-Follower: 275 (Vorjahr: 171)

    Weniger als ich es mir vorgenommen habe; doch da Instagram nicht meine Haupt-Plattform ist, ist die Entwicklung für mich okay.




  • LinkedIn-Kontakte: 372 (Vorjahr: 175)

    Ziel war es, mein Netzwerk auszubauen und die Follower-Zahl zu verdoppeln. Das ist mir gelungen.




  • Anzahl meiner Newsletter-Abonnenten: 110 (Vorjahr: 80)

    Weniger ist manchmal mehr. Entscheidend ist die Qualität und die Passung, nicht die reine Zahl.


Zahlen zeigen Entwicklung. Sie erzählen aber nicht die ganze Geschichte.
Entscheidend ist, welche Inhalte wirklich einen persönlichen Unterschied gemacht haben.



  • Der wichtigste Blogartikel 2025 war für mich: Mein Warum hinter FIT – Steuerberatung für persönliche Freiheit

    Er steht stellvertretend für vieles, was sich in diesem Jahr sortiert hat – fachlich wie in meiner Positionierung.

    Ich mache Steuerberatung, weil ich weiß, was passiert, wenn Menschen wirklich verstehen, was ihre Zahlen mit ihrem Leben zu tun haben. Warum ich FIT - meine individuelle 1:1 -Finanzberatung - entwickelt habe und was mich antreibt findest du in diesem Cornerstone-Artikel.







Mein Jahr 2025 in Bildern

Sonnenaufgang in der Türkei

Titanic Museum - Belfast

Sehr empfehlenswert!

Bergpark Kassel - Wasserspiele mit Highlight am Ende - Die Fontäne!

Gemeinsame Aktivitäten - Steuern, Lachen und viel Laufen.

Tax Arena Hamburg im November 2025
Live-Treffen mit Steuerberaterin Susanne Stegemann


Ausblick - Wie geht es 2026 weiter ?

Meine Ziele und Projekte für 2026

  • Ziel 1: Technik, die mich unterstützt

    Software, die mich dauerhaft Energie kostet, wird 2026 keinen Platz mehr haben. Stattdessen geht es um Lösungen, die zu meiner Arbeitsweise passen – nicht um Tools, die man „haben sollte“.

    Ich nutze Lexware Office selbst und bekomme als Nutzer einen anderen Blickwinkel und kann so meine Mandanten noch besser unterstützen. Und es entlastet mich spürbar im Arbeitsalltag.

  • Ziel 2: Klarere Prozesse

    Ich werde meine Prozesse konsequent prüfen. Wo es sinnvoll ist, werde ich Prozesse vereinfachen und – mit Unterstützung der Lebensentdecker – gezielt automatisieren.

  • Ziel 3: Sichtbarkeit gezielt weiterentwickeln

    Mit mehr Strategie und Klarheit werde ich meine Präsenz auf Social Media gezielt weiter ausbauen.

  • Ziel 4: FIT-Beratungen weiter schärfen

    Meine Beratungskonzepte fachlich, strukturell weiterentwickeln und ihre Notwendigkeit und ihren Mehrwert klarer sichtbar zu machen.

So kannst Du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Auch 2026 arbeite ich mit Menschen zusammen, die Klarheit wollen – fachlich, strukturell und im Denken.
In Beratungen, in Vorträgen, im Austausch.

Ich freue mich auf unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit – sei es über Gastartikel, im Interviewformat oder in meinen Beratungsformaten.

Wenn Du das Gefühl hast, dass unsere Themen zusammenpassen, melde Dich gern.

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